Private Wallbox für Zuhause in Peine kaufen

E-Auto laden – so geht’s unterwegs

Einst mussten E-Autofahrer gut planen, um ohne Reichweitenprobleme entspannt von A nach B zu kommen. Das Netz der Ladesäulen war lückenhaft. Wer heute außerhalb der eigenen Wallbox oder Steckdose eine Ladesäule sucht, profitiert von einer besseren Infrastruktur – auch in Peine: drei zusätzliche Ladesäulen stehen seit kurzem zur Verfügung, betrieben von den Stadtwerken Peine. Mit der Initiative „pe-mobil“ sollen es bald noch mehr werden.

Wir erklären, wie bequem das „Stromtanken“ ist.

Wie genau das Starten und Beenden des Ladevorgangs funktioniert, variiert je nach Ladesäulenmodell, und auch länderspezifische Unterschiede gibt es. Aber eine Regel kann man sich merken: Bei kostenpflichtigem Laden ist immer eine Authentifizierung notwendig. Diese erfolgt mittels Giro- oder Kreditkarte, Ladekarte vom Mobilitätsdienstleister, App, Webbrowser, Ladekabel oder dem Auto selbst, wie zum Beispiel bei den Tesla-Ladern.

Anschließend wird das Auto per Ladekabel mit der Ladesäule verbunden. Nun beginnt der Ladevorgang entweder automatisch oder man wird aufgefordert ihn aktiv zu starten. Beendet wird das Laden entweder durch Entriegelung des Fahrzeugs, die Stoppfunktion an der Ladesäule oder eine erneute Authentifizierung.

Bei der Abrechnung wird zwischen vertragsbasiertem und Ad-hoc-Laden unterschieden. Beim vertragsbasierten Laden schließt der Kunde einen Vertrag mit einem Elektromobilitätsanbieter ab und erhält so den Zugang zu einem E-Tankstellennetz. Dafür bekommt er eine personifizierte E-Ladekarte.

Mit dem Ad-hoc-Laden ist das spontane Laden gemeint – der Kunde schließt keinen dauerhaften Vertrag ab, sondern nur einmalig über den Ladevorgang. Das ist auch in Peine über Girokarte und QRCode möglich, und zwar so:

Girokarten

  1. Der Nutzer hält seine Girokarte vor das RFID-Symbol an der Ladesäule.
  2. Auf dem Display erscheint der Preis für das Laden.
  3. Durch erneutes Vorhalten der Girokarte wird der Ladepreis bestätigt und akzeptiert.
  4. Der Ladevorgang wird per Ladekabel gestartet und übers Display verfolgt.
  5. Beenden des Ladens durch erneutes Vorhalten der Girokarte – die Ladedaten werden nun kurz angezeigt.
  6. Die Abbuchung erfolgt direkt vom Girokonto. Daher ist die Rechnung über den Kontoauszug einsehbar.

QR-Code – in sieben Schritten zur vollen Batterie

  1. An der Ladesäule ist ein QR-Code angebracht. Der Nutzer scannt ihn mit dem Smartphone.
  2. Nun wird der Preis für das Laden via Website oder vorhandener App an diesem Ladepunkt angezeigt.
  3. Als nächstes gilt es die Bezahlart auszuwählen – auch dies natürlich in der App oder auf der mobilen Webseite. Weitere Daten zum Bezahlvorgang (beispielsweise Kreditkartennummer) müssen hinterlegt und die Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise des Betreibers angenommen werden.
  4. Der Ladepunkt wird für kurze Zeit freigeschaltet.
  5. Mit dem Starten des Ladevorgangs per Kabel kommt es zum Vertragsabschluss.
  6. Der Ladestecker wird – soweit technisch möglich – für unbefugte Dritte verriegelt.
  7. Auf dem Display der Ladesäule oder über die App kann der Ladefortschritt nachverfolgt werden. Zum Abschluss erhält der Nutzer einen elektronischen Zahlungsbeleg.