Kleines Lexikon der E-Mobilität Teil 1

Wörter wie Plug- In-Hybrid und Ladeleistung sind in aller Munde. Aber wissen Sie auch, was hinter den Fachbegriffen der E-Mobilität steckt? Mit „pe-mobil“ setzen wir auf das umweltfreundliche E-Auto-Fahren in der Region, denn wir sind uns sicher: eine gute Ladeinfrastruktur macht uns fit für die Zukunft. Zur Förderung des klimafreundlichen Verkehrs gehört es aber auch, Wissen zu vermitteln und Begriffe zu erklären. Hier kommt der erste Teil unseres Lexikons der E-Mobilität.

LADEINFRASTRUKTUR

Die Ladeinfrastruktur ist die Gesamtheit der Ladeeinrichtungen. Dazu zählen die privaten und öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten selbst sowie die zugehörigen Trafostationen, Kabelanlagen und sonstige technische Nebeneinrichtungen.

AUTOTYPEN

Elektroauto
Mit Elektroauto ist ein batteriegetriebenes E-Auto im engeren Sinne gemeint, egal ob mit oder ohne Range Extender.

Range Extender
Hier handelt es sich um einen kleinen Verbrennungsmotor, der einen Stromgenerator antreibt. Dadurch werden die Akkus während der Fahrt wieder aufgeladen. Das bedeutet, dass man auch noch weiterfahren kann, wenn der an der Ladestelle gezapfte Strom verbraucht ist. Diese Technologie ist veraltet und kaum noch zu finden.

Plug-In-Hybride
Wer einen Plug-In-Hybrid fährt, ist sozusagen e-mobil in Teilzeit, denn es ist ein Fahrzeug mit Elektro- und Verbrennungsmotor. Bei leerem Akku fährt das Auto einfach mit dem Verbrennungsmotor weiter. Auch deswegen gelten Plug-In-Hybride als Brückentechnologie, bis die Akkus so leistungsfähig sind, dass auch rein elektrische Autos eine größere Reichweite erzielen.

RUND UM DIE BATTERIE

Keine Frage: Das Wort Batterie kennen wir alle. Aber wenn es um E-Mobilität geht, lohnt es sich, ins Detail zu gehen. Hier kommt die Begriffsklärung.

Akkumulator (Akku)
Die Bezeichnung für einen wiederaufladbaren Speicher für elektrische Energie auf elektrochemischer Basis.

Batterie
Oberbegriff für elektrische Speicher. Dazu gehören nicht wiederaufladbare Speicher ebenso wie Akkus.

Ladeleistung
Die Ladeleistung gibt Auskunft darüber, wie schnell das E-Fahrzeug geladen werden kann. Die Ladezeit kann aber durchaus variieren und hängt nicht nur von der Art der Ladesäule ab, sondern auch vom eigenen Fahrzeug: Nicht jedes E-Auto kann die bereitgestellte Leistung komplett nutzen. Hinzu kommt, dass mit wachsendem Akku-Füllstand die Ladegeschwindigkeit zum Akku-Schutz abnimmt. Die maximale Ladeleistung wird meistens zwischen 20% und 80% Akkufüllstand erreicht. Die Leistung wird in Kilowatt (kW) angeben.

Temperaturmanagement
Das kennen Sie sicher von anderen Geräten wie Ihrem Laptop: unter anhaltender Last werden Akkus heiß. Das kann sich langfristig auf die Leistungsabgabe der Energiespeicher auswirken und auch die Fähigkeit der Akkus, Strom zu speichern, verringern. Starke Temperaturextreme – egal ob Hitze oder Frost – haben den gleichen Effekt: die volle Ladeleistung kann zum Schutz der Batterie nicht immer abgerufen werden. Einige E-Fahrzeuge verfügen deshalb bereits über ein Kühlungssystem.

Kilowattstunden/kWh
Diese Maßeinheit für Energie kennen Sie von Ihrer Stromrechnung. Und auch die Kapazität von E-Auto-Akkus wird in kWh angegeben, üblich sind zwischen 20 und 80 kWh, seltener 100 kWh. Wie viel Ihr E-Auto verbraucht, hängt von Modell und Fahrweise ab. Meistens liegt der Verbrauch zwischen 16 und 20 kWh auf 100 Kilometern.

Das war Teil 1 unseres Lexikons der E-Mobilität. Beim nächsten Mal erklären wir alle Begriffe rund um Strom, Steckertypen und Ladesäulen.